Auszugsfieber

Langsam bekomme ich die Pimpernellen! In der Wohnung herrscht absolut heilloses Chaos. Im Prinzip habe ich alles auf drei Haufen sortiert: muss ich behalten (Dokumente und andere wichtige Dinge), möchte ich behalten (Bilder, Porzellan und persönlicher Kram) und den ganzen Rest. Haufen 1 und 2 waren leicht zu organsieren, aber als ich zu Haufen 3 kam, wurde es schwierig. Dazu gehören uralte Fotoalben, in denen ich kaum eine der abgebildeten Personen erkenne oder die Arbeitszeugnisse meines Vaters, der schon 35 Jahre tot ist. Es ist ein großer Schritt hin zu einer weiteren Abnabelung von meiner Familiengeschichte und dementsprechend kommt ein Chaos von Gefühlen hoch.

Es ist ungemütlich geworden hier und unpersönlich, einfach kahl!

Gleichzeitig steigt die Spannung, denn 2800 km zu Fuß sind eine Hausnummer, die einen erschrecken kann. Wenn ich es nicht in drei oder vier Monaten schaffe, dann eben in fünf oder sechs. Hauptsache ist, ich komme an.

Oder?

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